Gemeinsam gegen Blutkrebs

Merck Finck fördert Registrierungsaktion an der Willy-Brandt-Gesamtschule.

Mit einer Spende von 3.850 Euro unterstützt die Merck Finck Stiftung eine Registrierungsaktion der Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) an der Willy-Brandt-Gesamtschule im Rheinland.
Die Schüler unterstützen damit ein lebenswichtiges Projekt: Alle 15 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Vielen von ihnen kann nur durch eine Stammzelltransplantation das Leben gerettet werden – vorausgesetzt man findet den passenden Spender.

„Wir besiegen Blutkrebs“

„Die Vision der DKMS ist langfristig und auf die Erfüllung „Wir besiegen Blutkrebs“ ausgerichtet. Dies finden wir sehr gut und fördern die Aktion sehr gerne“, sagt Melanie Schmid-Strüngmann,
stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Merck Finck Stiftung.

Die Hoffnung ist, dass viele Schüler über 17 Jahren die Gewebemerkmale bestimmen lassen. Die Daten der 17-jährigen werden bis zu ihrem 18. Geburtstag gesperrt und erst mit ihrer Volljährigkeit für den Suchlauf freigegeben.

An Blutkrebs erkrankte Patienten können oft nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt –
einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen im Blut gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Doch wie findet man einen solchen Spender? Die Suche ist aber auch deshalb so schwer, weil noch immer viel zu wenig Menschen als potenzielle Stammzellspender zur Verfügung stehen. Denn: Wer sich nicht in eine Spenderdatei aufnehmen lässt, kann nicht gefunden werden.

Die Registrierung erfolgt per Wangenschleimhautabstrich mit drei Wattestäbchen. Die Gewebemerkmale werden nach der Aktion in einem Labor analysiert und für die weltweite Spendersuche zur Verfügung gestellt.