Fantasiewelt versus digitale Eiswelt

Merck Finck Stiftung unterstützt Schul-Musical „Hannahs Traum“ der IGS Pellenz.

Mit einer Spende von 1.500 Euro fördert die Merck Finck Stiftung eines der größten ehrenamtlichen Schul-Musical-Projekte Deutschlands. Das Musical „Hannahs Traum“ von Martin Becker und Hans Bretz feiert am 15. November 2019 Premiere. Präsentiert wird es von der IGS Pellenz in Plaidt.

Das Musical nimmt ein sehr aktuelles Thema auf und will aufrütteln: Wie schädlich und ungesund kann digitalisiertes Leben sein? In Hannahs Traum herrscht die Eisige in der digitalen Eiswelt: "Die Fantasiewelt mit ihren Träumen und Gefühlen muss untergehen." Sie ruft den Menschen zu: "Wischt weiter, schickt euch Smileys, Bildchen und Clips – verkauft euch an mich, an die Vertreterin der digitalen Welt, an das skrupellose System der Verblödung. Ich bin die alleinige, gefühllose Herrscherin über euer Gehirn." Die Situation erscheint ausweglos. Aber die Hüterin erkennt, dass Hannah den Schlüssel zur Rettung der Fantasiewelt besitzt.

Viele helfende Hände

„Sehr gerne unterstützen wir dieses Musical. Das Thema Digitalisierung und wie Kinder und Jugendliche damit umgehen, spielt gerade an Schulen eine große Rolle. Außerdem sind Musik, Theaterspielen und Sport wichtige Fächer, damit sich durch das Lernen auch die Persönlichkeit weiter entwickeln kann“, sagt Michael Schönberg, Leiter Merck Finck Koblenz, bei der Scheckübergabe.

Viele ehrenamtliche Helfer (sowie der Kulturverein On Stage, mit dem Vorsitzenden Walter Mürtz, wirken an dem Projekt mit. Mittlerweile steht das achte Musicalprojekt vor der Premiere.  Als Ausgleich zur überwiegend materialen Bildung (Aneignung von Kenntnissen) des Schulalltags, soll mithilfe des Musicalprojektes die unbedingt notwendige formale Bildung (Entwicklung der inneren Kräfte) gefördert werden.

Bildunterschrift: Auf der Bühne: Michael Schönberg, Leiter des Standorts Merck Finck Koblenz, bei der Scheckübergabe inmitten der Musicaldarstellerin.