Wal- und Klimaschutz

Merck Finck Stiftung unterstützt WDC bei der Bildungsarbeit zum Grünen Wal.

Weltweit demonstrieren Schüler im Rahmen von Fridays for Future für den Klimaschutz. Doch wie ist es um das Thema Klimaschutz im Schulunterricht bestellt und was haben Wale und Delfine damit zu tun? Genau hier wird die Merck Finck Stiftung aktiv: Mit einer Spende von 2.500 Euro fördert sie die gemeinnützige Organisation Whale and Dolphin Conservation (WDC). Konkret geht es darum, mit Infopostern Schülern der Sekundarstufe diese Zusammenhänge zu verdeutlichen und sie und ihre Lehrer mit Aktionsideen, Arbeitsbögen und Experimenten zum Handeln anregen.

Wale und Delfine sind wie alle Meeresbewohner vom Klimawandel betroffen, aber dass sie helfen, das Klima zu schützen, ist weniger bekannt.

Dabei sind Wale die „Gärtner der Meere“! Ihre Ausscheidungen düngen das pflanzliche Plankton im Meer, welches große Mengen CO2 aus der Atmosphäre aufnimmt und Sauerstoff produziert. Jeden zweiten Atemzug haben wir dem Meer zu verdanken.

"Walschutz = Klimaschutz ist eine wichtige und überzeugende Gleichung, die die Merck Finck Stiftung gerne fördert", sagt Thomas Decker, Mitglied im Vorstand der Merck Finck Stiftung.

Wenn Wale sterben, sinken ihre Körper meist zum Meeresgrund und bilden die Lebensgrundlage für zahlreiche Bewohner der Tiefsee. Ihre Körper binden ebenfalls CO2. Durch den kommerziellen Walfang wurde der Bestand einiger Großwalarten wie die des Blauwals um mehr als 90 Prozent dezimiert. Dadurch speichern die Bartenwale heute schätzungsweise 9,1 Millionen Tonnen CO2 weniger aus der Atmosphäre.

Würde sich ihr Bestand erholen, könnten allein durch ihre Körper ca. 200.000 Tonnen mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre gebunden werden. Das entspricht in etwa der CO2-Speicherung von 110.000 Hektar Wald oder dem Baumbestand im Rocky Mountain National Park.