Den Klinikalltag hinter sich lassen

Merck Finck Stiftung spendet 10.000 Euro für Ronald McDonald Haus in Essen.

Das Essener Ronald McDonald Haus  wurde 2005 nach dem letzten Architekturentwurf des Künstlers Friedensreich Hundertwasser eröffnet. Es ist ein Zuhause auf Zeit für Familien mit schwer kranken Kindern, die im Universitätsklinikum Essen behandelt werden.

Es gibt wohl keinen Architekten, der geeigneter gewesen wäre, ein Haus zu entwerfen, in dem
Familien während der Behandlung ihrer schwer kranken Kinder zur Ruhe kommen können. Mit
seinen geschwungenen Formen und einem Mediationsturm ist das Haus ideal, um abschalten zu können.

„Ein Zuhause auf Zeit für Familien mit schwerkranken Kindern anzubieten, ist gerade in dieser schwierigen Phase eine sehr hilfreiche Einrichtung. Das Ronald McDonald Haus unterstützen wir sehr gerne mit einer Spende“, sagt Melanie Schmid-Strüngmann, Mitglied des Vorstands der Merck Finck Stiftung, bei der Scheckübergabe.

Auszeit vom Klinikalltag

Hundertwasser gestaltete das Ronald McDonald Haus Essen sehr harmonisch: Es entstand eine Schutz bietende Höhle, in der sich Familien von der anstrengenden Zeit im Krankenhaus zurückziehen und erholen können. In Apartments bietet sich Familien die Möglichkeit, eine Auszeit vom Krankenhausalltag zu nehmen.

„Es ist wirklich ein ganz besonderer Ort, den Hundertwasser hier geschaffen hat. Ein Platz der Ruhe und Entspannung ausstrahlt  -  ideal, um den Klinikalltag hinter sich zu lassen“, sagt Ingo Hoering, Kuratoriumsmitglied bei der Merck Finck Stiftung.

Durch die entspannte Umgebung im Ronald McDonald Haus ist es den Eltern möglich, sich ganz auf die Betreuung ihrer schwer kranken Kinder zu konzentrieren. Im Haus finden sie in dieser Zeit
Unterstützung durch den Austausch mit anderen Familien, die sich in der gleichen Situation
befinden.

Bildunterschrift: Strahlende Gesichter bei der Scheckübergabe: Ingo Hoering, Kuratoriumsmitglied Merck Finck Stiftung, Sabine Holtkamp, Leiterin Ronald McDonald Haus Essen, Martin Heinen, Direktor Merck Finck Essen und Melanie Schmid-Strüngmann, stellvertr. Vorstandsvorsitzende Merck Finck Stiftung (v.l.n.r.). Foto: Sabine Holtkamp.