Retla e.V. setzt sich ein für Lebensfreude und gesellschaftliche Teilhabe –in jedem Alter!
Einsamkeitsgefühle sind keine Frage des Alters, aber für Seniorinnen und Senioren ist es mitunter besonders schwer aktiv etwas dagegen zu tun. Wenn man nach dem Tod eines geliebten Menschen allein zurückbleibt, die Kinder beruflich sehr eingespannt sind, die Rente knapp ist, Krankheit oder Demenz die eigene Mobilität stark einschränken oder die fortschreitende Digitalisierung gesellschaftliche Teilhabe unmöglich macht – all das und vieles mehr verstärken die Isolation im Alter.
So entstand im Juli 2019 die Idee, Retla zu gründen, um der zunehmenden Alterseinsamkeit entgegenzuwirken. Retla? Lesen Sie es einfach einmal rückwärts! Der gemeinnützige Verein setzt die ihm anvertrauten Spendengelder
ausschließlich für Projekte ein, die dem Wohle älterer Menschen dienen. So konnte Retla in den vergangenen sechs Jahren seit seiner Gründung sechs Initiativprojekte ins Leben rufen, die die Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren verbessern. Dazu gehören das Retla-Telefon-Engel-Projekt, Singkreise für Menschen mit Demenz, Digital-Sprechstunden, ein kostenfreies Kunst- und Kulturangebot, ein regelmäßiges Kursprogramm vom Jodeln bis zum Yoga mit gemeinsamem Mittagessen sowie Seminare, die Menschen in ihrer nachberuflichen Phase unterstützen.
Darüber hinaus unterstützt der Verein Drittprojekte, die sich für Menschen ab 60 Jahren einsetzen und fördert so beispielsweise mehrere Rikscha-Standorte von Radeln ohne Alter, Urlaub für BewohnerInnen von Seniorenheimen, Streetwork für ältere Menschen, Tanz- und Musik-Projekte sowie Kulturveranstaltungen und Sportangebote – und viele weitere wertvolle Ideen.
